Geburtstagskuchen ohne zucker

Kuchen ohne Zucker und alternative Süßungsmittel: Apfelkuchen zum 1. Geburtstag

Spätestens zum ersten Geburtstag von Kindern stehen viele Eltern vor der Frage, welchen Kuchen ohne Zucker Babys essen können. Denn nicht für alle endet die zuckerfreie Ernährung nach 365 Lebenstagen. Wir haben für unseren ersten Sohn an seinem ersten Geburtstag diesen Kuchen ohne Zucker mit der Süße aus Äpfeln gebacken. Für uns Erwachsene, die teils an extrem Süße Kuchenvariationen gewöhnt sind, ist er nicht sehr süß, aber trotzdem lecker.


Apfelkuchen ohne Zucker

ab 6 Monaten
Vorbereitungszeit30 Min.
Zubereitungszeit1 Std.
Arbeitszeit1 Std. 30 Min.
Keyword: babyledweaning, kuchen ohne zucker, kuchen zum ersten geburtstag
Portionen: 1 Springform

Zutaten

  • 200 g Mehl z.B. Dinkelvollkorn, Hafermehl, Roggenmehl
  • 100 g Haferflocken
  • 150 g Quark
  • 100 g Joghurt
  • 150 g Apfelmark (Apfelmus ohne Zucker)
  • 2 Eier getrennt
  • 3 TL Backpulver
  • Saft von 1 Limette
  • 4 große Äpfel

Anleitungen

  • Apfelmus, Quark, Joghurt und Eigelb mit dem Handrührgerät vermischen.
  • Mehl, Haferflocken und Backpulver mischen zur Quark-Masse einrühren.
  • Äpfel klein schneiden und untermischen.
  • Eiweiß steif schlagen und unter die Mischung heben.
  • Teig in eine Form füllen und im vorgeheizten Backhofen bei 165° (Umluft) ca. 60 Minuten backen.
  • Den fertigen Kuchen mit einem Zahnstocher einstechen und mit dem Limettensaft betreufeln.

Kuchen ohne Zucker und Süßungsmittel?

Oft findet man unter „Kuchen ohne Zucker“ auch Kuchen, die zwar keinen weißen Industriezucker enthalten, dafür aber andere Süßungsmittel wie Honig, Agavendicksaft oder Reissirup. In meinen Augen ist das zwar vielleicht minimal gesünder, macht für Babys und Kleinkinder aber wenig Unterschied. Denn der Geschmackssinn unterscheidet bei sehr süßen Kuchen wahrscheinlich nicht, woher die Süße kommt. Ob nun weißer Raffinade-Zucker oder weißer Reissirup. Das Ergebnis ist doch immer dasselbe: Wir gewöhnen unsere Kinder daran, dass sehr süße Lebensmittel auf den Speiseplan gehören.

In den ersten Lebensjahren, manche sprechen von den ersten 2, andere von den ersten 7 Lebensjahren, werden der Geschmackssinn und die Ernährungsgewohnheiten fürs restliche Leben geprägt. In dieser Zeit kannst Du also Einfluss darauf nehmen, wie sich Dein Kind später ernährt – und ob es mit gesundheitlichen Nachteilen durch ungesunde, zuckerreiche Ernährung zu rechnen hat. Diese Chance solltest Du nutzen!

Jedem Rezept, das durch alternative Süßungsmittel dasselbe Geschmackserlebnis verspricht, wie mit Zucker, würde ich darum skeptisch gegenüber stehen.

Wenn euch Erwachsenen das Ergebnis nicht süß genug ist, vielleicht könnt ihr ja nachsüßen. Über trockene Kuchen ohne Zucker kann man zum Beispiel Ahornsirup oder flüssigen Honig gießen, der sich dann einsaugt. Auch gezuckerte Schlagsahne wäre eine Option.

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