Polenta-Frühstücksbrei (vegan)

Polenta (Maisgrieß) ist vor allem in der glutenfreien Ernährung nicht wegzudenken. Die Verwendungsweisen sind vielfältig und weil der Geschmack von Polenta zwar lieblich, aber recht neutral ist, lässt sich daraus so einiges zaubern. Pizzaboden zum Beispiel oder süßer Brei. Für Essanfänger sind Polentaschnitten sehr beliebt, weil einfach zu greifen.

Bei uns ist derzeit süßer Polenta-Brei zum Frühstück oder zur Nachspeise der Hit. Mit 2-Minuten-Polenta ist er super schnell zubereitet und auch für den Kleinen gut zu essen, weil er so zähflüssig ist. Für uns alle reicht die Süße aus dem Mais und der Hafermilch absolut aus, man könnte ihn aber auch mit verschiedenen Obstbreis oder Obsteinlagen süßen. Auch Trockenfrüchte wären denkbar.

Polentabrei zum Frühstück

ab 6 Monaten
0 von 0 Bewertungen
Drucken Pin
Gericht: Frühstück, Kleinigkeit, Nachspeise
Keyword: vegan, zuckerfrei
Zubereitungszeit: 5 Minuten
Arbeitszeit: 5 Minuten
Portionen: 2 Portionen
Autor: hanna

Zutaten

  • 250 ml Hafermilch oder Milch (weniger süß, nicht-vegan)
  • 3-4 EL Polenta
  • Zimt
  • 1 TL Kokosöl oder Butter (nicht-vegan)

Anleitungen

  • Die Hafermilch in einen kleinen Topf geben und die Polenta mit einer Gabel oder einem Schneebesen unterrühren (klumpt so gut wie nie).
  • Auf die Herdplatte stellen und zum Kochen bringen. Wenn es richtig kocht, die Herdplatte ausmachen und unter Verwendung der Restwärme weiter rühren.
  • In Schüsselchen geben. Kokosöl und Zimt darüber streuen und je nach Belieben vermischen (ältere Kinder unbedingt vorher fragen!)

Wenn Du Dein Baby den Polenta-Brei selbst essen lässt, solltest Du unbedingt vorher prüfen, dass er nicht mehr zu heiß ist. Denn während er außen schnell abkühlt, bleibt das Innere oft länger heiß. Ich würde darum vor dem Servieren unbedingt noch einmal umrühren und die Temperatur überprüfen.

Je kühler der Polentabrei wird, desto fester wird er auch. Das heißt, wenn Dein Kind noch gar nicht mit dem Löffel umgehen kann, kann es einfach mit den Händen essen. Das ist bei Polenta wirklich nicht so viel Sauerei, wie man glauben würde. Denn der Brei haftet recht gut zusammen und geht auch von der Kleidung usw. ab – vorausgesetzt, er wurde nicht absichtlich einmassiert.

Frühestens ab dem 12. Lebensmonat fangen manche Babys dann an, mit Besteck zu experimentieren. Zum Löffeln ist der Polentabrei in dieser Phase auf jeden Fall ideal. Denn Erfolgserlebnisse sind da vorprogrammiert. Anfangs kannst Du Deinem Kind auch löffeln helfen, indem Du seine Hand mit dem Löffel etwas führst. Während einige Babys und Kleinkinder diese Hilfestellung dankbar annehmen, gibt es natürlich auch „Dickköpfe“, die es unbedingt alleine schaffen wollen. Beides ist okay.

Sollte der Brei übrigens verweigert oder nicht aufgegessen werden, kann man ihn toll weiter verwenden: Streiche ihn einfach auf ein Backpapier oder eine andere geeignete Unterlage und lass ihn abkühlen. Später oder am nächsten Tag kannst Du die Masse in Dreiecke, Quadrate oder andere Formen schneiden und in heißem Kokosöl anbraten. Damit hast Du einen perfekten Fingerfood-Snack als Frühstück, Nachspeise oder einfach zwischendurch. Als Beilage eignet sich alles Süßliche, zum Beispiel Fruchtmuß zum Dippen oder eine Banane als Beilage.

Schreibe einen Kommentar

Rezept bewerten