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Zuckerfreie Apfelwaffeln (mit Ei)

Waffeln gehen einfach immer. Schon die Allerkleinsten können sie selbständig essen, weil sie sich so gut nehmen lassen. Und es gibt unzählige Variationen von süß bis deftig, von Bananenwaffeln bis Gemüsewaffeln. Dieses Rezept für Apfelwaffeln ohne Zucker haben wir kürzlich entdeckt. Weil Apfel, Butter, Joghurt und Ei enthalten ist, schmeckt es fast wie Waffeln mit Zucker – nur dass es eben vollkommen ohne Zucker oder Zuckerersatzprodukte auskommt.

Apfelwaffeln ohne Zucker (mit Ei und Joghurt)

ab 6 Monaten
Vorbereitungszeit10 Min.
Zubereitungszeit3 Min.
Arbeitszeit13 Min.
Gericht: Frühstück, Hauptgericht, Kleinigkeit, Nachspeise
Land & Region: Amerikanisch
Keyword: babyledweaning, zuckerfrei
Portionen: 5 Waffeln

Equipment

  • Waffeleisen oder Silikon-Waffelformen.

Zutaten

  • 125 g Mehl
  • 1/2 EL Backpulver
  • 125 ml Joghurt
  • 125 ml Hafermilch
  • 2 EL zerlassene Butter
  • 2 Eier
  • 1 Apfel
  • Kokosöl oder anderes Pflanzenöl nach Bedarf. Butter funktioniert auch.

Anleitungen

  • Mehl und Backpulver mischen.
  • Apfel reiben und mit zerlassener Butter, Hafermilch, Joghurt und Eigelb vermischen.
  • Trockene und feuchte Zutaten gut vermischen.
  • Eiweiß zu Eischnee schlagen und unterheben.
  • Das Waffeleisen mit Öl auspinseln und Waffeln einzeln ausbacken. Mit Apfelmark servieren, wenn gewünscht.

Ich habe das Rezept mit „ab 6 Monaten“ angegeben, d.h. ich würde es auch kleine Essanfänger schon probieren lassen. Das mag im ersten Moment vielleicht verwirrend sein – immerhin muss man doch bei kleinen Babys aufpassen, dass sie nicht zu viel Eiweiß bzw. Milchprodukte zu sich nehmen?

Das ist richtig und ich würde die Apfelwaffeln meinem Baby auch nicht täglich als Hauptmahlzeit anbieten. Allerdings sind auch die Nieren eines 6 Monate alten Babys durchaus in der Lage, Proteine abzubauen. Du musst also nicht jegliches Eiweiß und Kuhmilcheiweiß von Deinem Baby fern halten. Bei der Richtlinie

1 g Eiweiß / Tag / Kind

geht es vor allem um die regelmäßige Eiweißzufuhr. Wenn dauerhaft zu viel Proteine verstoffwechselt werden müssen, dann kann das zu einer Überlastung der Nieren und der Einlagerung von Harnstoff führen. Das bedeutet nicht, dass Du Dein Baby von Ei oder Milch als „gefährlichem“ Lebensmittel komplett fernhalten musst. Im Gegenteil. Dein Kind darf trotzdem alle Lebensmittel kennen lernen und vor allem essen, was auf den Familientisch kommt.

Abgesehen davon ist bei den meisten Babys mit 6 Monaten die Menge der Waffeln, die tatsächlich im Bäuchlein landet, eher gering. Stattdessen üben sie, das Essen zu greifen, zum Mund zu führen und untersuchen dann mit allen Sinnen Geschmack und Textur der Nahrung. Dafür eignen sich Waffeln perfekt, denn sie sind gut zu greifen, weich und es besteht kaum Verschluckungsgefahr.

Wenn du trotzdem Bedenken hast, kannst Du aus dem Rezept ganz einfach eine vegane Variante zaubern: Joghurt ersetzt Du durch Kokosjoghurt, Butter durch Pflanzenöl und Ei durch Eiersatz. Dafür gibt es im Bioladen oder Reformhaus Ei-Ersatz aus der Tüte, Du kannst aber auch Leinsamen-Ei selbst herstellen oder Apfelmark (3 EL fein püriertes Apfelmark, für das Rezept also 3 EL) benutzen. Apfelmark nennt man im Supermarkt Apfelmus ohne Zuckerzusatz.

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