teller und besteck das richtige zubehoer fuer baby led weaning

Teller & Besteck – Das richtige Zubehör für Baby Led Weaning

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Grundsätzlich ist Baby Led Weaning auch für Eltern sehr praktisch. Man braucht eigentlich nicht wirklich etwas – das Kind kann einfach auf Deinem Schoss sitzen und mitessen. Trotzdem gibt es Zubehör für Baby Led Weaning, die Dir als Elternteil das Leben erleichtern.

Kennst Du auch unseren Guide für BLW-Einsteiger: Womit anfangen bei Baby Led Weaning?

Zubehör für Baby Led Weaning: Hochstuhl, Teller und Lätzchen

Der richtige Hochstuhl für BLW

Hochstühle gibt es sehr viele. Grundsätzlich gelten für einen Hochstuhl für Baby Led Weaning dieselben Kriterien wie für jeden anderen Hochstuhl:

  • kippsicher und stabil
  • aus schadstoffreiem Material
  • bequem
  • mitwachsend bzw. höhenverstellbar
  • leicht zu reinigen

Hauck Alpha HochstuhlViele Eltern entscheiden sich für den Testsieger der Öko Test, den Stokke Tripp Trapp Treppenhochstuhl *. Allerdings gibt es dazu auch viel günstigere Alternativen, die ähnlich viele Vorteile haben – wie z.B. den Hauck Alpha Plus Treppenhochstuhl *. Für beide Hochstühle gibt es ein zusätzliches, abnehmbares Tablett *.

Für Baby Led Weaning Anfänger kann es von Vorteil sein, wenn der Hochstuhl über ein abnehmbares Tablett verfügt. Diese können in der Regel nah an den Körper des Babys herangeschoben werden, sodass herunterfallendes Essen auf dem Tablett und nicht auf Kind, Hochstuhl oder Boden landet. Das erspart Dir zum Einen viel sauber machen, beugt aber auch übermäßiger Essensverschwendung vor. Natürlich spricht aber nichts dagegen, dass das Kind einfach von der Tischplatte isst. Dann sollte der Hochstuhl höhenverstellbar sein, sodass Du Dein Baby möglichst nah an die Tischkante heranschieben kannst – so hat diese einen ähnlichen Effekt wie das Tablett.

Baby Led Weaning Teller und Besteck

Am Anfang macht es vielleicht am meisten Sinn, den Teller durch ein Brett zu ersetzen oder ganz darauf zu verzichten. Denn den Sinn eines Tellers verstehen Kinder lange nicht – viele möchten diesen auf der Stelle ausleeren und untersuchen. Vor allem „Kinderteller“ haben häufig ein buntes Design und sind so als Spielzeug sehr viel ansprechender, als als Aufbewahrungsbehälter.

Auch legen die wenigsten Kinder das Essen wieder in den Teller, wenn es nicht im Mund landen soll. Manche „sortieren“ regelrecht aus und nur bestimmte Nahrungsmittel dürfen bleiben. Die ersten Mahlzeiten sind in der Regel ja sehr festes Fingerfood, daher ist ein Teller auch nicht nötig. Auch Besteck wird anfangs nicht für das genutzt, wofür es gedacht ist.

Falls Du neugierig bist, erkläre ich Dir gerne, ab wann Kinder mit Messer und Gabel essen können.

Später, wenn Kinder auch mit Saucen, Suppen oder Dipps experimentieren dürfen, machen Teller und Besteck durchaus Sinn. Viele Eltern möchten dann spezielles Geschirr und Besteck aus Plastik oder anderem Material, das nicht zerbricht und keinen Lärm macht. Bei Kuchengabeln und Teelöffeln bestehen Bedenken, dass die Kinder sich damit verletzen könnten.

Gutes Kinderbesteck hat einen dicken, leicht zu greifenden Stiel, sodass das Kind sie auch benutzen kann. Wirklich „Löffeln“, d.h. den Löffel mit Inhalt richtig herum in den Mund befördern, lernen Kinder erst ab 18 Monaten. Vorher sind die Handgelenke noch nicht weit genug ausgebildet, sodass sie gezwungen sind, den Löffel kurz vor dem Mund umzudrehen – und der Inhalt größtenteils auf dem Lätzchen landet.

Gute Kinderteller * für den Anfang sind zwar vielleicht farbig, haben aber keine Käfer, Prinzessinen oder andere Motive, die Kinder mehr interessieren, als das Essen darauf. Außerdem ist es hilfreich, wenn die Teller sicher stehen und keinen Rand haben, der zum umfassen und drehen einlädt.

Häufig gibt es auch passende Becher * oder Tassen zum Teller. Diese sollten klein genug sein, sodass Dein Kind sie umfassen und daraus trinken kann. Grundsätzlich können aber viele Kinder schon früh aus normalen Gläsern trinken. Bitte achte dann aber darauf, dass das Glas dick genug ist – der Kiefer ist der kräftigste Muskel im Körper und irgendwann probiert jedes Kind, ob man das Glas auch essen kann.

Das richtige Lätzchen für BLW

Beim Thema Lätzchen denken die meisten an ein Stück Stoff, das im Nacken des Babys geschlossen wird. Das macht durchaus Sinn, wenn man das Baby mit Brei füttert. Denn dabei fällt alles, was daneben geht, auf die Brust bzw. Oberkörper des Babys. Baby Led Weaning Kinder dagegen essen von Anfang an selbst, d.h. auch die Arme und Schultern können etwas abbekommen.

Es gibt daher sog. Ärmellätzchen *, die den gesamten Oberkörper (Rücken ausgenommen) bedecken. Diese sind etwas teurer als die Standard-Lätzchen, die Anschaffung lohnt sich aber auf jeden Fall. Manche Modelle haben am Handgelenk einen integrierten Gummizug. So sind auch lange Ärmel gut geschützt. Bei Ärmellätzchen ohne Gummizug muss das Baby darunter entweder etwas kurzärmeliges Tragen oder die Ärmel vor dem Anziehen des Lätzchens hochgestellt werden.

Den Boden schützen

Bei jedem BLW-Kind landet ein Teil der Nahrungsmittel auf dem Boden. Manchmal aus Versehen, manchmal auch mit Absicht. Auch das ist wichtig. Lass das am besten unkommentiert, dann hört das absichtliche Herunterwerfen schnell wieder auf. Wenn Dir die Sauberkeit Deines Bodens sehr wichtig ist, kannst Du ihn zusätzlich schützen. Manche Eltern legen dazu Zeitungspapier aus, andere ein großes Bettlaken oder eine beschichtete Tischdecke, die sie später ausschütteln bzw. waschen können. Natürlich kannst Du aber auch einfach ein Stück Küchenrolle nehmen und die Speisereste aufsammeln. Das übrige erledigt der Wischmopp bei der nächsten Putzaktion.


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