Haselnussmus für Babys selber machen

Nüsse sind für Babys und Kleinkinder tabu, davon hast Du vielleicht schon gehört. Allerdings gilt das für Nüsse in einer Größe, die versehentlich eingeatmet werden können. Vor allem Haselnüsse haben eine runde, glatte Oberfläche und die perfekte Grüße, um bei versehentlichem Verschlucken die Luftröhre zu verschließen. Kinder sollten darum erst ab dem Alter von etwa 5 Jahren ganze Nüsse in die Hand bekommen. Manchmal spricht man auch davon, dass Kinder keine Nüsse essen sollten, bevor sie „Nüsse“ schreiben können. Mit gemahlenen Nüssen, Nussbutter oder Nussmus dagegen sieht es anders aus. Hier gibt es keine Verschluckungsgefahr, allerdings bergen Nüsse ein Allergierisiko. Vor allem auf Erdnüsse reagieren Kinder mit hohem Allergierisiko, aber auch die Haselnuss kommt häufig auf der Liste der allergenen Lebensmittel vor. Ob Dein Kind Haselnüsse verträgt, würde ich darum ganz langsam und vorsichtig testen. Wichtig zu wissen ist hier auch: Beim ersten Kontakt mit einem Allergen kann es zu keiner Reaktion kommen. Wenn Du also in der Stillzeit keine Haselnüsse gegessen hast und Dein Baby zum ersten Mal Haselnussmus erhält, passiert vielleicht gar nichts, während es beim zweiten Mal schon zu einer allergischen Reaktion kommen kann.

Haselnussmus für Babys selber machen

ab 6 Monaten
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Gericht: Beilage, Frühstück
Keyword: babyledweaning, vegan, zuckerfrei
Vorbereitungszeit: 5 Minuten
Zubereitungszeit: 5 Minuten
Arbeitszeit: 10 Minuten
Portionen: 1 Glas
Autor: hanna

Equipment

  • Mixer

Zutaten

  • 2 handvoll Haselnüsse
  • 3 EL Sonnenblumenöl oder anderes geschmacksarmes Pflanzenöl

Anleitungen

  • Gib die Nüsse in den Mixer und mahle sie möglichst fein.
  • Füge dann Pflanzenöl hinzu, bis sich eine geschmeidige Masse ergibt, die sich auf ein Brot streichen lässt.

Notizen

Tip: Je besser die Küchemaschine, desto feiner wird das Nussmus. Mit einem Hochleistungsmixer könntest Du sogar Nussbutter wie aus dem Bioladen herstellen. 

Unser Nussmus wurde aus frisch geernteten und geknackten Haselnüssen vom Baum gemacht. Diese lassen sich nicht ganz so fein mahlen, schmecken dafür umso saftiger und unvergleichlich gut. Pur, also ohne Brot, hat mich der Aufstrich so mittelmäßig überzeugt. Aber auf frischem Brot mit Butter ist er unbeschreiblich lecker!

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