Ab wann dürfen Babys Polenta essen?

Es gibt wenig Nahrungsmittel, bei denen sich beinahe alle einig sind: Polenta dürfen Babys ab Beikoststart, also ab dem 6. Monat essen. Vorher empfiehlt weder die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung), noch die WHO oder andere Institutionen, Babys etwas anderes als Milch zu füttern.

Polenta für Babys ab 5 Monaten

Von reinem Polentabrei für Babys wird anfangs abgeraten, als Sättigungsbeilage im Gemüsebrei, oder auch im Obstbrei ist er dagegen von Anfang an möglich.

Das „Problem“ mit der Polenta ist folgendes: Der Nährstoffgehalt ist mäßig, d.h. der Maisgrieß enthält kaum Vitamine, Mineralien oder Ballaststoffe – die Polentamasse sättigt hauptsächlich. Es spricht also nicht viel dafür, Polenta gleich als Grundnahrungsmittel einzuführen.

Natürlich spricht aber auch nichts dagegen, zur Abwechslung hin und wieder Maisgrieß in den Babybrei zu mischen oder ein breifreies Gericht damit zu zaubern. Immerhin mögen die allermeisten Kinder den milden, nussigen Geschmack.

Gleichzeitig ist Polenta für Babys gut verträglich und macht selten Verdauungsprobleme wie Verstopfung oder Blähungen.

Polenta bei Baby Led Weaning

Für Breifreibabys lässt sich aus Polenta wahnsinnig viel machen. Wichtig ist hier, dass die Kleinen Polenta als Fingerfood auch tatsächlich selbst essen können.

Baby Polentaschnitten, Polentadreiecke oder Polentasticks (in Pommesform) eignen sich perfekt für kleine Essanfänger, die noch nicht so gute Fingerfertigkeiten haben. Je nachdem, wie Du sie zubereitest, sind diese etwas härter bzw. knuspriger, oder ganz weich. Du kannst mit verschiedenen Gewürzen und Kräutern experimentieren – oder die Polenta-Schnitten ganz pur lassen. Sie eignen sich als Beilage für sämtliche Gerichte, oder einfach als Snack zwischendurch oder unterwegs.

Wenn das Löffeln und Essen mit Besteck dann einigermaßen funktioniert – bei meinen Kindern frühestens mit 16 Monaten – eignet sich Polenta Brei (süß oder deftig als Beilage) auch wirklich gut zum Löffeln. Denn wenn er nicht zu dünn zubereitet wird, bleibt er gut auf dem Löffel kleben und Erfolgserlebnisse sind vorprogrammiert.

Selbst mit den Händen ließe sich dieser zähflüssige Brei gut essen – vorausgesetzt, ihr könnt die entstehende Sauerei ertragen. Denn vor allem, wenn Dein Baby sonst selten breiige Konsistenzen mit den Händen erkundet, ist ein Geschmiere und Gematsche vorprogrammiert. Schnell landet der Brei im Gesicht, in den Haaren, auf der Kleidung und in jeder Ritze des Hochstuhls. Das muss natürlich nicht sein, manche Kinder sind auch sehr reinlich, aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch. Falls du eine Bodenschutzmatte hast, kannst du diese ja einfach beim Essen unterlegen. Große Saunahandtücher tun es übrigens auch. 😉

 Vielseitig verwendbar…auch für BLW 🙂 
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Zuletzt aktualisiert am 25. November 2020 um 05:44 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Wir lieben Polenta-Brei mit Hafermilch, Butter und Zimt als Frühstück. Das schmeckt auch den Erwachsenen gut und die Kinder essen es bis auf den letzten Rest auf.

Auch als Auflauf funktioniert Polenta super. Du kannst jede Art von Gemüse, Käse oder Milchprodukten darunter mischen.

Ebenso kann man gekochten Polentabrei als glutenfreien Pizzateig benutzen. Diese Variante kenne ich von einer Freundin, die unter einer Unverträglichkeit leidet. Es schmeckt nicht ganz wie italienische Steinofenpizza, aber trotzdem sehr lecker.

Polenta für Babys zubereiten

Polenta wird aus Maisgrieß hergestellt. Wenn Du diesen frisch kochen willst, dauert das sehr, sehr lange. Darum gibt es im Supermarkt oder im Biomarkt vorgegarten 2-Minuten-Polenta. Dieser Maisgrieß wurde schon einmal gekocht und dann wieder getrocknet, ist also parboiled.

Womit Du den Maisgrieß dann kochst, ist dir überlassen. Für deftige Gerichte eignet sich Wasser als Flüssigkeit am besten, für süße Gerichte PRE-Milch oder Hafermilch. Kuhmilch sollten Babys im ersten Lebensjahr lieber nicht bekommen.

Wenn Du ein Polenta Rezept ausgesucht hast, in dem die Masse fest werden soll, also z.B. als Schnitten oder Pizzaboden, brauchst Du etwas mehr Polenta, wenn Du Brei machen möchtest, etwas weniger. Bedenke, dass der Brei mit dem Kochvorgang eindickt. Erst, wenn er abgekühlt ist, wird er richtig fest.

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