Buttermilch-Bananenwaffeln ohne Zucker

Immer, wenn wir morgens etwas mehr Zeit haben, versuche ich, ein besonderes Frühstück abseits von Brot und Käse anzubieten. Waffeln sind neben Pfannkuchen ideal für kleine Essanfänger, weil sie sich so gut mit der Hand essen lassen und trotzdem weich sind. So können Babys sie auch ohne Zähne gut zerkleinern und essen. Bananenwaffeln sind ideal zum Frühstück, weil sie schön süß sind und trotzdem voller Nährstoffe stecken. Wenn ihr auch Waffel-Fans seid, probier mal mein Rezept für Buttermilch-Bananewaffeln aus. 

Buttermilch-Bananenwaffeln ohne Zucker

ab 6 Monate
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Gericht: Frühstück
Keyword: babyledweaning, snack, zuckerfrei
Vorbereitungszeit: 5 Minuten
Zubereitungszeit: 5 Minuten
Arbeitszeit: 10 Minuten
Portionen: 4 Waffeln
Autor: hanna

Equipment

  • Waffeleisen oder Waffel-Silikonform für den Backofen

Zutaten

  • 1 Banane sehr reif
  • 60 g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 125 g Mehl
  • 1 Msp Backpulver
  • 125 ml Buttermilch

Anleitungen

  • Banane mit der Gabel zerdrücken.
  • Mit den restlichen Zutaten gut vermischen.
  • Waffeln im Waffeleisen einzeln ausbacken.

Besonders nährstoffreich werden Waffeln, wie auch andere Backsachen, mit dem richtigen Mehl. Während weißes, feines Weizenmehl aus der Tüte fast ausschließlich aus Stärke besteht und kaum noch weitere Nährstoffe entsteht, sieht es mit Vollkornmehl oder anderen Mehlsorten ganz anders aus. Denn bei Weißmehl wird die Hülle des Korns vollständig ausgesiebt, während sie im Vollkornmehl immerhin noch teilweise enthalten ist. Je höher die Nummer auf der Mehlpackung, desto „vollkorniger“ ist das Mehl. 

Andere Mehlsorten wie Hafermehl enthält außerdem viel mehr Mikronährstoffe als Weizenmehl.

Aber egal, welche Mehlsorte Du in einer Packung hast, eins ist immer gleich: Das frische, ganze Korn einer Getreidesorte enthält mehr wertvolle Inhaltstoffe als Mehl oder Haferflocken. Das liegt daran, dass das gemahlene Mehl haltbar gemacht werden muss. Denn frisch gemahlenes Mehl, das danach keinen Prozessen zur Haltbarmachung mehr unterzogen wurde, würde innerhalb von 6 Wochen ranzig, das heißt ungenießbar, werden. Schuld daran sind die Öle aus dem Keimling des Korns. Diese sind zwar gesund, aber auch schnell verderblich. Wenn sie mit Sauerstoff in Verbindung kommen – und das passiert nach dem Mahlen oder Pressen – verderben sie recht schnell. Deshalb wird industriell erzeugtes Mehl einem Prozess unterzogen, der die entsprechenden Stoffe aus dem Mehlerzeugnis entfernt. So können wir Mehl über mehrere Jahre lagern. 

Wir haben für uns eine gute Lösung für beides gefunden: Eine eigene kleine Getreidemühle. Mit einem guten Steinmahlwerk sind die zwar recht kostspielig, aber auf jeden Fall das Geld wert! Unsere Waffeln sind jetzt nicht nur gesünder, sondern haben auch einen ganz unvergleichlichen Geschmack. Irgendwie saftiger. 

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