Vegane Bratapfel Waffeln mit Haferflocken

Bratäpfel gehören für viele zur Weihnachtszeit. Weil bei meinen Kindern alles in Waffelform besser ankommt, habe ich daraus einfach Bratapfel-Waffeln gemacht. Dafür werden die Apfelstückchen zuerst mit Zimt in der Pfanne gebraten und anschließend unter den Waffelteig gehoben.

Die Waffeln bestehen aus Haferflocken, Banane und wenigen weiteren Zutaten. Sie kommen ohne Ei und Haushaltszucker aus und lassen sich ganz einfach vegan zubereiten. Bei uns gibt es sie gerne zum weihnachtlichen Frühstück, aber auch als Snack am Nachmittag.

Welche Äpfel eignen sich für Bratapfel-Waffeln?

Für Bratapfel-Waffeln kannst Du unterschiedliche Apfelsorten verwenden. Süßere Sorten wie Gala oder Jonagold bringen mehr natürliche Süße mit, während Boskoop etwas säuerlicher schmeckt.

Wir mögen säuerliche Äpfel lieber, weil sie einen kräftigeren Apfelgeschmack haben. Im Supermarkt sind sie allerdings manchmal schwer zu bekommen. Wenn unsere eigene Ernte aufgebraucht ist, kaufen wir unsere Äpfel deshalb am liebsten im Bioladen.

Wichtig ist, dass die Apfelwürfel beim Anbraten weich werden, aber nicht vollständig zerfallen. So bleiben sie auch später in den Waffeln als kleine Stückchen erhalten und vermischen sich nicht einfach mit dem Teig.

Vegane Bratapfel-Waffeln ohne Ei

Bei diesem Rezept verwende ich eine reife Banane anstelle von Ei. Sie hilft dabei, den Teig zusammenzuhalten, und sorgt gleichzeitig für natürliche Süße. Zusätzlichen Haushaltszucker brauchst Du deshalb ebenso wenig wie Ei. 

Wenn Du Waffeln oder andere Rezepte mit Ei suchst, wirst Du sicherlich bei unseren Weihnachtsrezepten fündig. 

Als Mehl verwende ich fein gemahlene Haferflocken. Das funktioniert natürlich auch mit gekauftem Hafermehl oder Hafermehl aus der eigenen Mühle.

Wenn die Waffeln vegan sein sollen, verwende, wie wir, ungesüßten Haferdrink und pflanzliche Butter oder Kokosöl. Du kannst beides aber auch im Verhältnis 1:1 durch Kuhmilch und herkömmliche Butter ersetzen, wenn Dir die vegane Zubereitung nicht wichtig ist bzw. Du nur entsprechende Produkte zuhause hast. Wenn ihr weder Haferdrink noch vegane Fette verwendet, macht es keinen Sinn, nur für die Bratapfel-Waffeln welche zu kaufen. 

Tipps für die Zubereitung

Lass den Waffelteig etwa zehn Minuten quellen. Hafer nimmt relativ viel Flüssigkeit auf. Wenn der Teig danach zu dickflüssig ist, kannst Du noch etwas Haferdrink oder Milch hinzufügen.

Damit die Waffeln nicht am Waffeleisen kleben bleiben, solltest Du es ausreichend vorheizen und einfetten.

Öffne das Waffeleisen nicht zu früh. Da der Teig kein Ei enthält und durch die Banane und die Apfelstückchen relativ feucht ist, brauchen die Waffeln etwas Zeit, bis sie stabil genug sind. Wenn Du das Waffeleisen zu früh öffnest, kann die Waffel auseinanderreißen, weil an beiden Teilen des Eisens Teig kleben bleibt.

Wenn Du die Waffeln nicht sofort servierst, kannst Du sie einzeln auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. So sammelt sich weniger Feuchtigkeit an der Unterseite.

Sind Bratapfel-Waffeln für Babys geeignet?

Ja, die Bratapfel-Waffeln sind auch für Babys ab Beikostreife geeignet. Sie enthalten weder Ei noch zugesetzten Haushaltszucker. 

Am einfachsten ist es, wenn sie weich genug sind, dass sie sich leicht mit der Zunge am Gaumen zerdrücken lassen. Aber auch eine etwas krossere Waffel wird nicht so hart, dass sie gefährlich für ein beikostreifes Kind ist. Der Teig löst sich im Mund relativ schnell auf.

Du kannst die Waffeln in längliche Streifen schneiden, die Dein Baby gut greifen kann.

Die Pekannüsse und der Sternanis auf meinen Fotos dienen übrigens nur als Dekoration. Ganze Nüsse sind für Babys und Kleinkinder wegen der Verschluckungsgefahr nicht geeignet. Auch Sternanis sollte nicht mitserviert werden.

Kann man Bratapfel-Waffeln einfrieren?

Ja, Bratapfel-Waffeln lassen sich gut einfrieren. Lass sie dafür vollständig abkühlen und friere sie anschließend portionsweise ein.

Wenn Du mehrere Waffeln übereinanderlegst, solltest Du eine Lage Backpapier oder Butterbrotpapier dazwischenlegen. Alternativ kannst Du sie zunächst nebeneinander einfrieren und anschließend zusammen in einen Gefrierbeutel oder Behälter geben. So lassen sie sich später einzeln entnehmen.

Zum Servieren kannst Du die Waffeln im Toaster, Waffeleisen oder Airfryer wieder erwärmen. Für Babys solltest Du darauf achten, dass sie dabei nicht zu heiß und nicht zu hart oder knusprig werden.

Natürlich kannst Du die Waffeln auch über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen und anschließend kalt anbieten.

Bratapfelwaffel

Bratapfel Waffeln (vegan, zuckerfrei)

ab Beikostreife
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Gericht: Frühstück, Waffeln
Küche: deutsch
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Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Zubereitungszeit: 15 Minuten
Gesamtzeit: 30 Minuten
Servings: 6 Waffeln
Author: Hanna Bose

Kochutensilien

  • Waffeleisen

Zutaten

Für den Teig

  • 100-130 g reife Banane 1 große oder 2 kleine
  • 200 ml Hafermilch auch Kuhmilch funktioniert
  • 40 g Vegane Butter auch herkömmliche Butter funktioniert
  • 180 g Hafermehl oder gemahlene Haferflocken
  • 2 TL Backpulver
  • 1/4 TL Vanillepulver
  • 1-2 TL Ceylon Zimt

Für die Bratäpfel

  • 2-3 Äpfel gebraten ca. 230 g
  • 25 g geschmacksneutrales Öl zum Anbraten auch herkömmliche Butter funktioniert
  • 1 TL Ceylon Zimt

Anleitungen

  • Die Äpfel waschen, entkernen und, wenn möglich, mit Schale in Würfel schneiden.
  • In einer geeigneten Pfanne Butter bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Äpfel hineingeben, mit Zimt bestreuen und braten, bis der Apfel weich wird. Bitte nicht zerkochen, die Würfel sollten noch fest sein.
    Zur Seite stellen.
  • Banane in einer großen Schüssel mit der Gabel zerdrücken.
  • Hafermilch und geschmolzene Butter einrühren.
  • Mehl, Zimt, Vanille und Backpulver vorab vermischen und dann zu den feuchten Zutaten geben.
    Am Ende etwa 230 g der gebratenen Äpfel vorsichtig unter den Teig mischen.
    Der Teig ist jetzt noch relativ flüssig.
  • Teig ca. 10 Minuten quellen lassen.
  • Das Waffeleisen vorheizen und einfetten.
    Teig portionsweise im Waffeleisen ausbacken.
    Vor dem Servieren ausreichend abkühlen lassen, die Apfelstücke können sehr heiß werden.

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