Bohnen-Cracker mit Pizza-Topping: Der absolute Renner bei uns – und zwar bei uns allen, was bei 3 Kindern und 4 Erwachsenen im Haushalt wirklich nicht selbstverständlich ist! Du kannst die Bohnen-Cracker auch ohne jegliches Topping, mit Körnern oder Kräutern bestreut backen. Ganz nach Alter und Vorlieben.
Bohnen-Cracker: Vegan, glutenfrei und nährstoffreich
Dass die Bohnen-Cracker vegan und glutenfrei sind, ist für uns eigentlich eher nebensächlich. Für Menschen mit Glutenunverträglichkeit oder Zöliakie dagegen eine unbedingte Notwendigkeit! Ganz nebenbei kommen die kleinen Snacks auch noch ohne Ei oder Milchprodukte (zumindest in der Version ohne Käse) aus. Durch die Bohnen halten sie trotzdem super fest zusammen.
Cracker für Babys
Alle Zutaten sind für Säuglinge ab Beikoststart geeignet. Wenn Du die Cracker allerdings so lange backst, bis sie wirklich knusprig sind, kann das für Babys zu hart sein. Dann solltest Du sie unbedingt etwas weniger lang backen (nur ca. 20 Minuten statt 30), dann bleiben sie schön weich und sind auch ohne Zähne gut zu essen.
Säuglinge müssen den richtigen Umgang mit Nahrungsmitteln im Mund erst noch lernen. Wenn die Cracker zu hart sind, müssen sie sehr lange im Mund verbleiben, bis sie weich genug zum Schlucken sind. Dafür haben nicht alle Babys die Geduld. Auch kann es unter Umständen eine Verschluckungsgefahr darstellen, wenn sich etwas nicht ordentlich zerkleinern lässt.
Wenn Du dich übrigens fragst, was Teffmehl ist: Es handelt sich dabei um ein Mehl aus Zwerghirse. Du kannst es ganz einfach im Bioladen oder online kaufen. Ersatzweise kannst Du aber auch Hirse selbst mahlen (Hochleistungsmixer oder Getreidemühle) oder auf andere Mehlsorten wie Dinkelmehl, Roggenmehl, Kichererbsenmehl oder einfach mehr Maismehl zurückgreifen. Das Rezept funktioniert mit allen Mehlsorten.
Du kannst auch statt weißen Bohnen andere nehmen. Sei Dir allerdings bewusst, dass das die Farbe im Endprodukt verändert und damit vielleicht nicht für alle Kinder optisch so ansprechend ist.

Zutaten
- 530 g weiße Bohnen
- 120 ml Pflanzenmilch
- 1/2 TL Knoblauchgranulat
- 1 TL Paprikapulver
- 110 g Maismehl
- 120 g Teffmehl (Zwerghirsemehl) oder anderes glutenfreies Mehl, z.B. Kichererbsenmehl
- Olivenöl
- getrocknete Kräuter, Sesam, anderer Belag nach Wahl
- 1 TL Salz optional
für die Pizza-Cracker
- 2 EL Tomatenmark
- 100 g Streukäse
optional
- Sesam
- Kürbiskerne
- Kräuter
Anleitungen
- Die Milch und die weißen Bohnen in einen Mixer geben und pürieren.
- Die trockenen Zutaten hinzufügen zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.
- Den Teig in zwei Hälften teilen und jeweils auf ein Backpapier / eine Backmatte geben. Eine zweite Lage Backpapier darüber legen und mit einem Nudelholz oder einer Flasche möglichst flach ausrollen. Bei mir ist fast das ganze Backblech mit flachem Teig bedeckt. Achtung: Wenn Du Körner oder Kräuter auf der Oberfläche mit einarbeiten möchtest, solltest Du sie nach etwa der Hälfte dieses Arbeitsschrittes auflegen und dann weiter ausrollen. Sonst haften sie nicht gut genug am Teig und fallen später ab. Achte darauf, dass der Belag altersentsprechend bei Babys ist, d.h. keine Kürbiskerne oder Nusstücke für Essanfänger!
- Mit einem Pizzaschneider den Teig vor dem Backen in kleine Cracker schneiden. Mit Olivenöl bepinseln und optional mit Tomatenmark ausstreichen und oder mit Streukäse bestreuen. Vorgang für das zweite Blech wiederholen.
- Bei 175°C ca. 30 Minuten backen. Dabei beobachten, dass sie nicht zu braun werden. Sobald sie einigermaßen fest sind, einmal wenden. Dabei können die Cracker auseinanderfallen, das macht gar nichts bzw. ist sogar förderlich, weil die Kanten dann schön knusprig werden.
- Vor dem Servieren ausreichend abkühlen lassen.