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Loretta Stern: Einmal breifrei, bitte!

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Loretta Stern ist selbst Mutter einer kleinen Tochter, als sie sich zum ersten Mal mit dem Thema Beikost beschäftigt. Sie sucht Hilfe bei ihrer Hebamme Eva Nagy – mit der sie wenig später dieses Buch zum Thema breifreier Beikosteinführung verfasst: „Einmal breifrei, bitte!“ (Amazon Affiliate Link).

Loretta Stern und Eva Nagy: Einmal breifrei, bitte!

Loretta Stern sagt im Einführungsteil ganz deutlich, dass sie selbst „nur“ Mutter sei und wenig Erfahrung mit Baby Led Weaning habe. Ihr Weg sei daher nicht der einzig richtige, aber für sie der richtige gewesen. Ihrem empfinden nach widerspricht das Füttern von Brei dem Bedürfnis nach Selbstwirksamkeit – deshalb habe sie sich für diesen Weg entschieden.

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Um dem Einführungsbuch die theoretische Grundlage einer Fachperson zu geben stammt der erste Teil des 150-Seiten-Büchleins von Eva Nagy und beantwortet alle gängigen Einsteiger-Fragen aus aktueller wissenschaftlicher Sicht. Dieser Teil umfasst über 80 Seiten.

Danach folgt „Karolines Selbstesser-Tagebuch“. Dieser kurze Erfahrungsbericht soll als Beispiel dienen dafür, was und wie viel ein Kind zum Beikoststart isst. Mit Bildern und genauer Wiedergabe einiger Ess-Tage reicht diese Beschreibung vom fünften bis zum zehnten Lebensmonat der Tochter Karoline.

Der dritte Teil des Buches ist eine Art konkrete Handlungsaufforderung, d.h. der Weg zur Beikost wird noch einmal aus Muttersicht, nicht aus theoretischer Sicht, behandelt. Neben der nötigen Ausrüstung wird viel über die anfängliche Sauerei beim Essen und mütterliche Toleranzschwelle gesprochen.

Insgesamt ist das Buch eine schön geschriebene Einführung für Mütter, die sich für die breifreie Beikosteinführung interessieren. Sicherlich hätte man das Ganze stringenter und kürzer aufbauen können, jedoch sind alle wichtigen Fakten und Fragestellungen enthalten.


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